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Member care

#3406
Vielleicht fragen sie sich: „Member care für Chrischona, braucht es das?“ Wir sind der Meinung, dass jedes Werk für seine MitarbeiterInnen (Mit)Verantwortung trägt.
Wir sagen ja zu einem Memeber care Konzept, weil…

  • Wir nicht wollen, dass unsere MitarbeiterInnen anrennen, ausbrennen, resignieren
  • Uns unsere MitarbeiterInnen wertvoll sind
  • Wir diese Prinzipien in der Bibel finden
  • Wir wollen, dass Dienst  und Leben unserer MitarbeiterInnen gelingt

Selbst- und gegenseitige Hilfe ist das beziehungsorientierte Rückgrat von Member care.
„Selbsthilfe“ im positiven Sinn und in Abhängigkeit von Jesus. Gott hat den Menschen mit einem freien Willen geschaffen. Das macht das Leben vielleicht nicht leichter, aber interessanter. Ein Grossteil des Erfolges oder Misserfolges von Member care ist von der Selbstverantwortung des Einzelnen abhängig. Wenn ich überzeugt bin, dass ich keine Hilfe brauche, dass ich alles im Griff habe und Gott und ich alles zusammen entscheiden ist die Katastrophe vorprogrammiert. Selbsthilfe ist die Verantwortung des Einzelnen, weise auf sein eigenes Wohlbefinden zu achten.
„Gegenseitige Hilfe“ Unterstützung, Ermutigung, Korrektur, Ermahnung, in verbindlichen Beziehungen einander Rechenschaft geben.
Im Neue Testament finden wir den Begriff „einander“ öfters. Wir sollen einander – lieben, lehren, ermahnen, vergeben, annehmen, unterordnen, ermuntern,  Sünden bekennen, füreinander beten, dienen. Wenn wir das praktizieren, so entstehen Beziehungen zu Menschen, die uns fördern, herausfordern und Unterstützen. Das können Beziehungen in der Gemeinde, in der Nachbarschaft und im Dorf/Stadt sein. An einem neuen Ort helfen solche unterstützenden Beziehungen vor Ort sich einzuleben und sich zu Hause zu fühlen und auch die neue „Kultur“ kennen zu lernen. Positive, gesunde Beziehungen sind Member care 1:1. Gott hat den Menschen auf Ergänzung ausgerichtet, das heisst Beziehungen sind wichtig. Hier schlummert ein unausgeschöpftes Potenzial in vielen Gemeinden und Gemeindeleitungen. Kleingruppen funktionieren nach diesem „einander“-Prinzip. Wir brauchen einander! Jesus sandte die Jünger zu zweit aus – Paulus ging nicht allein auf die Missionsreisen.
Der Stellenwert der gegenseitigen Hilfe kann nicht überbetont werden, sie ist absolut grundlegend und not-wendig. Soziale (gesellschaftliche) Unterstützung und gute Beziehungen zeigen sich in den verschiedensten Untersuchungen als Schlüsselfaktoren für das Einleben und auch verbleiben an einem Dienstort.

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